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Hypothekarzins

Alles auf der Welt hat seinen Preis, auch das Geld an sich. Der Preis von Kapital ist der Zins. Dieses Prinzip gilt auch für Hypothekarkredite. Der Preis für Ihre Hypothek ist der Hypothekarzins. Erfahren Sie, wie sich dieser Zinssatz zusammensetzt und welche Kriterien über einen höheren oder tieferen Hypozins entscheiden.

Das Zinsniveau

Hypothekarzinssätze richten sich am aktuellen Zinsniveau. Ob die Zinsen generell hoch oder tief sind, ist vom laufenden Wirtschaftsgeschehen abhängig. Floriert die Wirtschaft, sind die Notenbanken in der Lage, die Zinsen zu erhöhen, um eine Inflation vorzubeugen. Umgekehrtes gilt für Wirtschaftskrisen und dergleichen. In einem solchen Umfeld sollen Investitionen dank tiefen Zinsen attraktiver werden. Grundsätzlich hat das Zinsniveau den grössten Einfluss auf den Hypothekarzins, weil die Banken Ihrerseits die Sparguthaben dem Markt entsprechend verzinsen müssen.

Beispiel:
Die Bank A verzinste im Jahr 2000 ihre Sparguthaben noch zu 2 Prozent. Um mit der Vergabe von Hypotheken einen Gewinn zu erwirtschaften, bot sie ihre 10-jährige Hypothek für 4.5 Prozent an. Im heutigen Umfeld von Negativzinsen muss die Bank ihre Sparkonti nicht mehr verzinsen und offeriert Hypotheken der selben Laufzeit ab 1.5 Prozent.

Hypo-Risikomarge

Damit aus der Zinsdifferenz schlussendlich ein Gewinn resultiert, müssen die Banken für das Pricing ihrer Zinssätze nebst ihren generellen Fixkosten auch allfällige Kreditausfälle der Schuldner wettmachen. Dazu dient die Risikomarge. Sie ist abhängig von der Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalles. Je mehr jemand verdient und je tiefer der Fremdkapitalanteil, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios. Die meisten Banken offerieren deshalb individuelle Zinssätze, die von der Bonität des Schuldners abhängig sind. Da selbst im Falle eines Privatkonkurses des Kreditnehmers die Liegenschaft durch die Bank verwertet werden kann, ist die Risikomarge für Hypothekarkredite im Vergleich zu Konsumkrediten wesentlich kleiner. Nebst dem Schuldbrief können zusätzliche Sicherheiten, wie Vorsorgeguthaben oder Versicherungspolicen, eingebracht werden, um Anspruch auf einen besseren Zinssatz zu haben.

Hypothekarmodelle

Als Kunde können Sie bei der Zinsgestaltung auch ein Wort mitreden. Mit der Wahl des Hypothekarmodelles können Sie den Hypozins an Ihre Bedürfnisse anpassen. Bei der Geldmarkthypothek wird der Zinssatz laufend an das Zinsniveau angepasst, während der Zinssatz beim Abschluss einer Festhypothek über mehrere Jahre fixiert wird. Je nach Modell bezahlen Sie rückblickend mehr oder weniger für Ihre Hypothek.

Zinsentwicklung

Historisch gesehen befinden sich die Zinssätze aktuell auf einem Rekordtief. Im Zuge der Finanzkrise haben nicht nur die Börsen, sondern auch die Zinssätze weltweit eine Talfahrt erlebt. Alle grossen Notenbanken stützen Ihre jeweiligen Volkswirtschaften durch grosse Zinssenkungen, bis die Europäische Zentralbank und die Schweizerische Nationalbank mit der Einführung von Negativzinsen eine nie dagewesene Konstellation herbei führten. Plötzlich musste man bezahlen, um das Geld auf dem Konto zu deponieren. Nicht nur viele Sparer sondern auch die Computersysteme mancher Geldhäuser hatten Ihre lieben Probleme mit dieser Entwicklung. In den USA und in Kanada sind inzwischen bereits erste Zinserhöhungen durchgeführt worden. Die Schweiz kann diesem Trend erst folgen, wenn auch die Europäische Wirtschaft für eine Zinserhöhung gewappnet ist.

Angebot und Nachfrage – Dank Hypoauktion

Wie jedes Gut, sind auch Zinsen dem Spiel von Angebot und Nachfragen unterworfen. Dank Hypoauktion können Sie dies zu Ihrem Vorteil nutzen. Schalten Sie ein Inserat als Kreditgesuch. Dank dem «Versteigern» Ihrer Hypothek profitieren Sie von einem umfassenden Vergleich und individuellen Angeboten. Ein attraktiver Zinssatz ist garantiert.

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