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Hypothekarzins

Alles auf der Welt hat seinen Preis – ob Sachgüter, Dienstleistungen oder das Geld an sich, nichts ist kostenlos. Der Preis für Kapital ist der Zins. Die Hypothek ist nichts anderes als das Fremdkapital für die Finanzierung von Liegenschaften. Somit ist der Hypothekarzins nichts anderes als der Preis für dieses geliehene Kapital.

Entwicklung der Hypozinsen

Jeder Preis ist abhängig von Angebot und Nachfrage, so auch der Zins. Wenn die Notenbanken viel Geld in den Markt pumpen, erhöht sich das Angebot an Kapital und der Zins sinkt. So sind auch die rekordtiefen Zinssätze im heutigen Umfeld zu erklären. Im Nachgang an die Finanzkrise 2008 haben die grössten Notenbanken die Märkte mit günstigem Kapital geflutet, um der Wirtschaft zu helfen. Dadurch sind die Zinsen so weit gefallen, bis die nie da gewesene Situation von Negativzinsen entstanden ist. Die weitere Zinsentwicklung ist stark von der wirtschaftlichen Entwicklung Europas abhängig, da wir in der Schweiz eng an den Euro gebunden sind und unsere Zinsen in Rücksichtnahme auf den Export nicht beliebig erhöhen können. Die Hypothekarzinsen sind direkt an die Zinsentwicklung gekoppelt, weil die Banken ihrerseits die Spargelder der Kundschaft zu marktüblichen Konditionen verzinsen müssen und bei der Vergabe der Hypotheken eine solide Gewinnmarge erzielen möchten.

Zusammensetzung des Hypothekarzinses

Nebst dem aktuellen Zinsniveau wird der Hypothekarzins auch von individuellen Faktoren beeinflusst. So sichern sich die Banken und Versicherungen bei der Vergabe von Hypotheken mit einer Sicherheitsmarge gegen Kreditausfälle ab. Die Sicherheitsmarge richtet sich an der Bonität des Kunden. Ausgezeichnete Kunden mit viel Eigenmitteln und einem hohen Einkommen werden folglich mit besseren Zinsen belohnt. Weniger gut betuchten bietet sich an, durch eine Erhöhung der Sicherheiten einen attraktiveren Hypozins zu erzielen. Dies kann durch das Verpfänden von Sparen 3 Konti oder Versicherungspolicen erfolgen.

Zins und Hypothekarmodell

Die Hypothekarzinsen unterscheiden sich sowohl von Anbieter zu Anbieter als auch von Hypothekarmodell zu Hypothekarmodell. Die Abweichungen bei den Anbietern sind auf Wettbewerbsvorteile und strategische Überlegungen zurückzuführen. Die unterschiedliche Zinsgestaltung in Bezug auf die Modelle kommt durch die Refinanzierung zu Stande. Die Zinsen der Festhypotheken sind von der Laufzeit abhängig, je länger, desto höher der Zinssatz. Während der Vertragslaufzeit wird sich dieser Zinssatz nicht ändern, denn auch die Bank hat ihrerseits für den entsprechenden Zeitraum das Geld beschafft, etwa durch Kassenobligationen oder langfristigen Spareinlagen ihrer Kunden. Libor-Hypotheken richten sich am periodisch aktualisierten Libor-Satz, der als Referenz für das Zinsniveau gilt. Während der Rahmenlaufzeit kann die Zinsbelastung je nach Zinsentwicklung steigen oder abnehmen.

Onlinekonditionen für Hypotheken

Im Internet werden Hypotheken wesentlich günstiger angeboten als auf der Bankfiliale. Wie kommt es dazu? Für Online-Hypotheken haben die Banken geringeren Beratungs- und Administrationsaufwand, da sie ein komplettes Dossier erhalten und das Geschäft nur noch abwickeln müssen. Im Gegenzug sind sie bereit, attraktivere Konditionen zu offerieren.

Hypozins mit Hypoauktion

Bei Hypoauktion setzt sich der Hypothekarzinssatz noch ein bisschen anders zusammen. Er bildet sich aus dem Spiel von Angebot und Nachfrage. Sie schalten ein Inserat und lassen unsere Finanzierungspartner individuelle Zinssätze offerieren. Sie können sich zurücklehnen und am Schluss die beste Hypothekarofferte annehmen.

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