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Terminhypothek

Mit einer Termin- oder Forward-Hypothek wird ein fester Zinssatz für eine Hypothek festgelegt, welche erst zu einem späteren Zeitpunkt ausbezahlt wird. Im Normalfall beträgt die Zeitspanne zwischen Festlegung des Zinses und der Auszahlung der Hypothek 12 Monate. Einige Institutionen bieten die Option der Terminhypothek schon 24-36 Monate im Voraus an. Im folgenden Artikel wird darauf aufmerksam gemacht, wie ein solches Termingeschäft abläuft und in welchen Fällen es für den Kunden lohnenswert sein kann.

Ablauf des Termingeschäfts

Die Funktion der Terminhypothek kann sowohl für neue Hypotheken, als auch für Verlängerungen von bestehenden Hypotheken genutzt werden. Die Institution, bei welcher der Kunde seine Terminhypothek beziehen möchte, wird ihm im Regelfall einen Zinsaufschlag in der Höhe von 5-60 Basispunkten (0.05% - 0.6%) je nach Zeitpunkt und Laufzeit der Hypothek auferlegen. Durch diesen Aufschlag kann das Risiko von steigenden Zinsen minimiert werden und ein gleichbleibender Zinsaufwand, im Gegensatz zur variablen- und der Libor-Hypothek, vereinbart werden.

Für wen lohnt sich eine Terminhypothek?

Die Terminhypothek ist für Kundinnen und Kunden, welche ihr Risiko minimieren wollen, ein adäquates Finanzierungsmittel. Wir befinden uns derzeit in einer Periode mit tiefen Hypothekarzinsen. Somit kann sich eine Terminhypothek lohnen, wie wir im folgenden Beispiel sehen. Eine Kundin möchte in einem Jahr eine Hypothek über 10 Jahre abschliessen. Sie vergleicht auf Hypoguide verschiedene Angebote und erhält folgende Offerte:

  • 10 Jahre Festhypothek heute: Hypothekarzins 1.3%

  • Terminhypothek in einem Jahr für 10 Jahre fest: Hypothekarzins 1.6%

Die Kundin würde somit einen Zuschlag für die Fixierung des Zinses von 30 Basispunkten (0.3%) bezahlen. Ob sich dieses Geschäft lohnt, kann Sie zu diesem Zeitpunkt nicht mit Bestimmtheit wissen. Die Kundin ist sich aber bewusst, dass wir uns zurzeit in einer Tiefzinsperiode befinden und analysiert die Daten der vergangenen Jahre mit dem «Tool Zinsentwicklung» auf Hypoguide. Dabei wird ihr bewusst, dass sich das Zinsniveau beispielsweise im Jahr 2008 über 4% befand. Da die Kundin risikoavers veranlagt ist und somit die sichere Lebensweise bevorzugt, sichert sie sich bereits heute den tiefen Zins. Falls beispielsweise die Nationalbank die Zinsen anhebt, ist die Kundin somit auf der sicheren Seite.

Verlängerung der Hypothek

Das Konzept der Terminhypothek kann auch bei der Verlängerung von Hypotheken angewendet werden. Es kann sich lohnen bereits zwei Jahre im Voraus die Möglichkeiten der Verlängerung zu überprüfen und bei tiefen Zinsen ein Termingeschäft abzuschliessen. Zusätzlich sollte sich der Kunde bewusst sein, dass viele Anbieter bereits ein halbes Jahr vor Ablauf der Hypothek eine kostenfreie Terminierung des Zinses anbieten. Diese Option kann sich für Kundinnen und Kunden lohnen.

Fazit

Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Finanzierungsart der Traumliegenschaft kann sich lohnen. In Zeiten von tiefen Zinsen und der Annahme, dass eine Erhöhung des Leitzins seitens der Nationalbank im Rahmen des Möglichen erscheint, ist ein Termingeschäft eine Option, welche bei einem Hypothekenabschluss zumindest in Betracht gezogen werden sollte.

Wie auch immer Sie sich entscheiden – der Hypothekenrechner von Hypoguide berechnet bereits 24 Monate vor Fälligkeit der Hypothek Angebote von Banken und Versicherungen. Inklusive der entsprechenden Aufschläge für die Terminhypothek. Am besten nehmen Sie bereits möglichst zeitnahe Kontakt mit einem unserer Berater auf, welcher Ihnen die oben genannten Optionen genauer erläutern kann und erste Massnahmen einleiten kann.

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