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Variable Hypothek

Die Variable Hypothek ist nach der Festhypothek und der Libor-Hypothek das dritte Hypothekarmodell. Die Variable Hypothek hat gegenüber den anderen Modellen gewichtige Vor- und Nachteile und unterscheidet sich in den zentralen Eigenschaften.

Was ist eine Variable Hypothek?

Bei der Variablen Hypothek wird der Zinssatz im Gegensatz zur Festhypothek nicht fixiert. Ebenfalls gibt es keine Laufzeit und in vielen Fällen keine Mindestbeträge. Die Höhe des Zinssatzes wird regelmässig an das aktuelle Zinsniveau angepasst. Im Unterschied zur Libor-Hypothek erfolgt diese Anpassung nicht an einen Referenzzinssatz, weshalb es zu leichten Abweichungen kommen kann. Bis zum Jahr 2008 war der Variable Zinssatz, und noch nicht der SNB-Referenzsatz, massgebend für die Festlegung der Mietzinsen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der abgebildete Zinssatz in RücksichtsnahmeRücksichtnahme auf die Mieter künstlich tief gehalten.

Vorteile der Variablen Hypothek

Die Variable Hypothek ist das flexibelste Modell. Die Kündigungsfristen sind in der Regel sehr kurzfristigkurz im Rahmen von drei bis sechs Monaten. Da es keine Laufzeit gibt, eignen sich Variable Hypotheken gut als Übergangslösung. Etwa als Überbrückung bei einem bevorstehenden Liegenschaftsverkauf oder einer nicht geregeltergeregelten Erbschaft. Auch für kleine Restbeträge bleibt die Variable Hypothek häufig als einzige Variante bestehen. Hypotheken unter CHF 100‘000.- können nur in Ausnahmefällen über Libor- oder Festhypotheken finanziert werden.

Nachteile der Variablen Hypothek

Im Gegensatz zur Festhypothek und der Libor-Hypothek sind Variable Hypotheken seit der Zinswende 2008 viel zu teuer. Je nach Bank verharrt der Zinssatz seit Jahren zwischen 2.5 und 3 Prozent. Als Konkreterkonkreter Vergleich: In dieser Phase wurden Festhypotheken unter einem Prozent abgeschlossen. Die Zinsanpassung der Variablen Hypothek ist zudem nicht sehr transparent.

Entwicklung und Prognose Variable Hypothek

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Variable Hypothek das gängige Finanzierungsmodell, bis sie nach und nach von den Festhypotheken verdrängt wurdenwurde. Mit der Einführung der Libor-Hypotheken sind sie ein Stück weit ersetzt worden und infolge des Zinssturzes nach der Finanzkrise zu einem Nebendarsteller verkommen. An dieser Rolle wird sich für die Variablen Hypotheken mittelfristig nichts ändern, auch wenn das Zinsniveau wieder ansteigen sollte.

Fazit

Heutzutage eignen sich Variable Hypotheken nur noch als Übergangslösung oder zur Finanzierung von Kleinstbeträgen. Ansonsten sind sie aufgrund des Zinssatzes nicht konkurrenzfähig. Informieren Sie sich auch über die anderen beiden Modelle im Detail, damit Sie sich bei der Wahl des richtigen Finanzierungsmodelles garantiert richtig entscheiden.

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