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Hypothekenlexikon

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Neuhypothek

Sie haben sich dazu entschieden Wohneigentum zu kaufen und wollen dieses mit einer Hypothek finanzieren. Die erstmalige Kreditaufnahme für die Finanzierung Ihrer Liegenschaft wird in der Fachsprache auch als Neuhypothek bezeichnet. Setzen Sie sich zum ersten Mal mit dem Abschluss eines solchen Kredites auseinander, kann die Neuhypothek auf den ersten Blick komplizierter wirken als es tatsächlich der Fall ist. Da es sich beim Abschluss einer Hypothek um eine Entscheidung mit einer hohen finanziellen Reichweite und langfristiger Vertragsdauer handelt, gilt es einige wichtige Regeln zu beachten. Nachfolgend werden die wichtigsten Punkte erläutert.

Die finanziellen Grundlagen

Die Finanzierungsinstitute, der Bund und die Finma stellen bezüglich der Finanzierung einige Grundregeln auf. Zuerst gilt es die maximale Belehnung von 80% bei Wohneigentum zu beachten. Dies bedeutet, dass Sie beim Kauf mindestens 20% des Kaufpreises mit Eigenmitteln erbringen müssen. Davon müssen mindestens 10% aus harten Eigenmitteln erbracht werden. Dazu zählen beispielsweise Kontoguthaben oder Wertschriftendepots. Die restliche Summe darf durch eine Verpfändung oder einen Vorbezug der Altersvorsorgekonten erfolgen.

Als weitere Grundregel legen die Finanzinstitute fest, dass die Tragbarkeit erfüllt sein muss. Die Tragbarkeit ist erfüllt, wenn das Bruttoeinkommen mit maximal 33% durch die Hypothek entstehenden Kosten belastet wird. Diese Kosten beinhalten Hypothekarzinsen, Amortisation und Nebenkosten. Zusätzlich zu den in der Zukunft anfallenden Hypothekarkosten sollten Sie als Kunde eine gewisse Reserve für Kaufnebenkosten berücksichtigen. Beim Kauf treten meistens noch weitere Kosten auf wie, Kosten für das Notariat, den Grundbucheintrag oder allfällige Steuern.

Den richtigen Finanzierungspartner auswählen

Bevor Sie eine langfristige Vereinbarung mit einem Finanzierungspartner eingehen, sollten Sie unbedingt weitere Offerten zum Vergleich einholen. Dabei hilft Ihnen die Funktion Auktion starten auf Hypoauktion. Sie können Ihre Unterlagen zur Finanzierung einreichen und erhalten laufend Angebote von verschiedenen Finanzierungspartnern wie Versicherungen, Banken oder Pensionskassen. Dabei sehen die Finanzgeber die Angebote ihrer Konkurrenten und können dieses nachbessern. Als Kunde können Sie bei dieser Auktion zuschauen und sich am Schluss für das für Sie passende Angebot entscheiden. Durch diesen Vergleich können Sie einiges an Kosten und Zeitaufwand einsparen

Welches Zinsmodell passt zu mir?

Im aktuellen Zinsumfeld entscheiden sich die meisten Hypothekennehmer für das Modell der Festhypothek. Dabei wird ein fester Zinssatz für die gesamte Laufzeit (zwischen 2 und 25 Jahre) vereinbart und fixiert. In der aktuellen Tiefzinsperiode kann sich eine langfristige Bindung an einen Zins lohnen. Allerdings kann die Hypothek während der Vertragsdauer nicht- oder nur gegen die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorzeitigt aufgelöst werden.

Als Alternative gibt es das flexiblere Angebot der variablen Hypothek. Dabei gibt es keine feste Laufzeit, sondern eine Kündigungsfrist zwischen 3 und 6 Monaten. Diese hohe Flexibilität wird durch eine intransparentere Zinszusammensetzung der Zinsen bezahlt. Der Zinssatz wird von der Bank festgelegt und kann beispielweise im aktuellen Tiefzinsumfeld deutlich höher liegen als bei einer Festhypothek. Sie können die variable Hypothek durch das Fehlen einer festen Laufzeit einfach in eine andere Form der Finanzierung umwandeln.

Fazit

Die Aufnahme der erstmaligen Finanzierung erfordert ein gewisses Grundwissen über die Eigenschaften von Hypotheken. Eine vertiefte Vorinformation kann sich lohnen, denn es geht um viel Geld und einen langen Zeitraum. Falls Sie noch Fragen rund um das Thema Finanzieren haben, steht Ihnen unser Beratungsteam gerne zur Seite.

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