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Der Generalunternehmer (GU)

Die Planung und der Bau des eigenen Wohneigentums ist ein umfassendes und komplexes Projekt. Damit dieses womöglich einmalige Lebensprojekt umgesetzt werden kann, braucht es geeignetes Fachpersonal. Eine wichtige Rolle kann dabei ein Generalunternehmer einnehmen. Er kann Ihnen enorm viel Arbeit abnehmen und Sie im gesamten Bauprozess unterstützen. Nachfolgend werden die genaue Rolle, sowie die Vor- und Nachteile eines Generalunternehmers beleuchtet.

Berufsbild Generalunternehmer

Ein Generalunternehmer übernimmt in der Regel sämtliche Leistungen beim Bau eines Hauses. Im Normalfall nicht inbegriffen sind Planungsarbeiten. Der GU beginnt schon bei der Planung des Hausbaus und begleitet das Projekt bis es schlüsselfertig erstellt ist.

Der Generalunternehmer ist dazu ermächtigt Subunternehmer für den Hausbau zu beschäftigen. Er übernimmt somit die Wahl der Handwerker oder die Besorgung des Materials. Als Auftraggeber werden Sie mit dem Generalunternehmer einen Vertrag über einen fixen Pauschalpreis für den Bau des Hauses festlegen. Dieser Preis ist meistens etwas teurer, als wenn Sie selbst alle Subunternehmer verpflichten würden. Dieser Mehraufwand kann sich jedoch lohnen, da der Generalunternehmer meistens gute Kontakte zu Handwerkerbuden und Materiallieferanten hat und diese zuverlässig einschätzen kann.

Vorteile eines Generalunternehmers

Des Weiteren profitieren Sie von seinem guten Netzwerk und müssen nicht an einzelne Dinge wie Elektro- oder Heizungsinstallationen denken. Zudem übernimmt er auch den Aufwand von der Kontaktaufnahme mit Subunternehmen bis zur Bezahlung der Rechnungen.

Durch die Fixierung eines Pauschalpreises ist der Generalunternehmer im Gegensatz zum Architekten verpflichtet, diesen einzuhalten. Ein Architekt darf gesetzlich den vereinbarten Preis um bis zu 10% überschreiten. Der Generalunternehmer übernimmt mit der Unterzeichnung des Vertrags auch die Verantwortung und somit die Haftung für allfällige Mängel. Er muss somit allfällige Mängel, die von Subunternehmen verursacht werden, auf eigene Kosten beseitigen.

Durch die Fixierung eines Pauschalpreises erhalten Sie als Auftraggeber eine höhere Planungssicherheit für die Kosten des Hausbaus. Sie können somit Ihr Budget genauer und sicherer festlegen. Bei der Finanzierung ermöglicht Ihnen die Fixierung der Baukosten die direkte Aufnahme einer Hypothek anstelle eines Baukredits.

Nachteile eines Generalunternehmers

Da der Generalunternehmer selber auch noch etwas am Bau verdienen möchte, wird er zu den anfallenden Baukosten jeweils eine Marge dazurechnen. Dadurch können die Gesamtkosten höher ausfallen als bei einer selbständigen Durchführung. Um das Budget einzuhalten und möglichst viel selber verdienen zu können, ist der Generalunternehmer daran interessiert, die Kosten für Materialien und Person möglichst tief zu halten. Dies kann zu einer mangelhaften Bauqualität führen. Ein weiterer Nachteil besteht in der geringeren Flexibilität beim Bau. Planen Sie Ihren Hausbau und die Umsetzung mit einem Architekten, ist die Flexibilität bei zusätzlichen Wünschen oder der Reduktion von Komponenten grösser als beim Generalunternehmer.

Aufgepasst beim GU-Vertrag

Um eine hohe Qualität an Baumaterialien und Baupersonal zu garantieren, muss der Werkvertrag mit dem Generalunternehmer genaustens ausgearbeitet werden. Eine möglichst lange Frist bezüglich der Mängelrüge sollte eingebaut werden, damit auch langfristige Schäden abgedeckt sind. Generell gilt, dass sich bei der Wahl des Generalunternehmers und der Vertragsausarbeitung das Einholen einer Zweitmeinung lohnt.

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