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Grundbucheintrag

Mit dem Grundbucheintrag erfolgt die Eigentumsübertragung an einer Liegenschaft. Er kann erst erfolgen, wenn alle Modalitäten bezüglich des Kaufs einer Liegenschaft geklärt sind und ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen vorliegt. Wird eine Hypothek zur Bezahlung der Liegenschaft aufgenommen, kann der Gläubiger (die finanzierende Institution) die Hypothek im Grundbuch als Pfandrecht deklarieren. Ein Blick in das Grundbuch kann sich vor einem Hauskauf lohnen, um sich der Rechte und Pflichten der Übernahme des Eigentums bewusst zu werden.

Die Funktion des Grundbuchs

Das Grundbuch fungiert als Übersichtsplan sämtlicher Liegenschaften in der Schweiz. Dabei wird es von kantonalen Grundbuchämtern geführt und ist je nach Kanton auf Papier oder virtuell verfasst. Der Inhalt der Eintragungen ist gesamtschweizerisch geregelt. Im sogenannten «Hauptbuch» wird zu jeder Liegenschaft eine Übersichtseite geführt, welche das Grundstück in seinen Grundzügen beschreibt. Dies beinhaltet Angaben zur Fläche, dem Eigentümer oder dem Erwerbsdatum. Hinzu kommen weitere Belege wie beispielsweise der Grundbuchplan, welcher den exakten Grenzverlauf der Fläche festlegt. Für den Käufer kann sich ein Blick in das Grundbuch vor dem Kauf lohnen, um spezielle Regelungen abzuklären. Er kann im Grundbuch die verschiedenen Rechte und Pflichten bezüglich der Liegenschaft einsehen. Dies beinhaltet beispielweise bauliche Ausführungsvorschriften oder Wegrechte. Damit kann er sich Klarheit schaffen, ob er sein Haus zum Beispiel um ein Stockwerk erhöhen darf oder ob eine Einschränkung seitens des Kantons vorliegt. Das Grundbuch ist ein öffentliches, staatliches Register. Somit kann sich jeder gegen Bezahlung einer Gebühr einen Grundbuchauszug zustellen lassen.

Grundpfandrecht im Grundbuch

Wird für eine Liegenschaft eine Hypothek aufgenommen, kann der Hypothekengeber diese Hypothek im Grundbuch eintragen lassen. Der Hypothekengeber tritt die Rechte der Immobilie an den Schuldner ab, um als Gegenleistung Zinszahlungen zu erhalten. Die Eintragung in das Grundbuch gibt dem Gläubiger eine erhöhte Sicherheit, da er dadurch ein rechtliches Pfandrecht erhält. Dieses Pfandrecht ermöglicht eine Zwangsvollstreckung und somit den Verkauf der Liegenschaft, falls der Schuldner seinen vereinbarten Zinszahlungen nicht nachkommt. Der Gläubiger ist dadurch im Recht, seine Forderungen durch eine Zwangsvollstreckung einzuholen. Gibt es mehrere Gläubiger kann im Grundbuch eine Rangierung der Gläubiger erfolgen (1. Rang, 2. Rang, usw.). Dadurch werden bei einer Zwangsvollstreckung zuerst die Gläubiger im 1. Rang bedient und danach die weiteren.

Der Hypothekarnehmer kann die Löschung des Eintrages beantragen, sobald er die Forderungen des Hypothekargebers komplett getilgt hat.

Fazit

Beim Kauf einer Liegenschaft sollte der Käufer vor dem Kauf einen Blick ins Grundbuch werfen, um sich allfälliger Lasten und Pflichten bewusst zu werden. Einige Einträge, wie beispielsweise die Regelung bezüglich Stockwerkeigentum, können für den Laien unverständlich sein. Dann lohnt sich die Kontaktaufnahme mit einem Experten um sich Klarheit zu verschaffen. Die Kosten für Einträge und Änderungen im Grundbuch sind kantonal geregelt und somit verschieden. Um Kosten zu sparen kann es sich lohnen Pfandrechte zu übertragen, indem beispielweise Schuldbriefe behalten und nicht gelöscht werden.

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