geh zur Hypoauktion Homepage

Hypothekenlexikon

Für volle Transparenz
Service Line 0800 262 262

Weitere Themen:

Termin beim Notar

Der Termin beim Notar stellt eine der letzten Hürden auf dem Weg zum Eigentümer einer Immobilie dar. Ist die Finanzierung geklärt und konnten Sie sich mit dem Verkäufer der Immobilie bezüglich der Kaufsumme einigen, muss ein öffentlich zu begutachtender Kaufvertrag erstellt werden. Um diese letzte Hürde reibungslos zu meistern, gibt der nachfolgende Artikel einige Hinweise bezüglich der Rolle des Notars, den Formvorschriften und der Höhe und der Aufteilung der anfallenden Kosten.

Rolle des Notars

Ein Notar wird bei Geschäften benötigt, welche eine öffentliche Beurkundung benötigen. Der Kauf einer Immobilie ist gesetzlich ein Geschäft von grosser Tragweite und muss deshalb durch einen Notar beurkundet werden.

In der Regel wird der Verkäufer den Kaufvertrag für die Immobilie mit einem Notar vorbereiten. Dieser arbeitet den Vertrag aus und sendet ihn an den Verkäufer und den Käufer der Liegenschaft. Beide Parteien können jetzt noch Änderungen oder Ergänzungen vornehmen und diese dem Notar mitteilen. Da der Notar eine neutrale Rolle einnehmen muss, wird er beide Parteien auf einseitige Klauseln und Bestimmungen aufmerksam machen. Der Vertrag muss trotzdem von beiden Parteien individuell geprüft werden.

Haben sich die beiden Parteien auf einen einheitlichen Kaufvertrag geeinigt, kann der Notar den von beiden Parteien unterzeichneten Kaufvertrag beglaubigen und somit das Rechtsgeschäft offiziell für gültig erklären. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt der Käufer rechtlich die Nutzen und Gefahren der Liegenschaft. Falls es ab diesem Zeitpunkt zu Schäden, beispielsweise infolge eines Erdbebens kommt, haftet der Käufer. Um offiziell Eigentümer zu werden, muss die Übertragung des Eigentums noch beim Grundbuchamt angemeldet werden.

Höhe der Gebühren und wer zahlt diese?

Die Höhe der Kosten und Regelung der Aufteilung der Kosten ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. In den meisten Fällen übernimmt der Verkäufer die Kosten oder es kommt zu einer solidarischen Aufteilung zwischen Käufer und Verkäufer. Bei der Höhe der Kosten gibt es kantonal grosse Unterschiede. Im Kanton Tessin sind die Kosten am höchsten und machen rund 0.7% des Kaufpreises aus. Im Kanton Zürich liegen die Notarkosten normalerweise bei rund 0.1% des Kaufpreises.

Berechnungsbeispiel Kanton Aargau:

Kauf einer Liegenschaft in Höhe von CHF 1'500'000. Die Kosten werden im Kanto zu je ½ dem Käufer und dem Verkäufer zugerechnet. Die Notarkosten wurden auf 0.4% des Kaufpreises festgelegt und betragen somit insgesamt CHF 6'000.

Daraus folgen für beide Parteien Notarkosten in der Höhe von CHF 3'000.

Wichtig zu beachten

Die Geschäfte eines Notars sind in der Regel kantonal begrenzt. Es kann somit nicht ein beliebiger Notar in der Schweiz gewählt werden. Es müssen die kantonalen Regelungen beachtet und eingehalten werden.

Lassen Sie sich Zeit bei der Überprüfung des Kaufvertrags und klären Sie Unklarheiten auf. Vor der Unterzeichnung sind Sie noch im Recht, Änderungen oder Überprüfungen des Vertrags anzuordnen. Nach der Unterzeichnung und der öffentlichen Beurkundung können nur noch Gesetzesverstösse angeprangert werden und keine vertraglichen Grundlagen.

Profitieren auch Sie von unseren günstigen Zinsen!


Auktion starten