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Ferienwohnung

Der Kauf einer Ferienwohnung ist ein Wunsch vieler Schweizerinnen und Schweizer. Am beliebtesten sind dabei Ferienwohnungen in den Kantonen Tessin, Graubünden oder Wallis. Eine Ferienwohnung stellt einen idealen Ausgleich zum stressigen Alltag dar, ob fürs Skifahren, Wanderwochenenden oder andere Outdoor-Aktivitäten. Leider ist eine Ferienwohnung nicht ganz um sonst, wie dieser Artikel aufzeigt.

Strengere Finanzierungsrichtlinien

Die Finanzierung ist bei Ferienwohnungen strenger als bei selbst bewohntem Wohneigentum. Die Finanzinstitute fordern beispielweise höhere Quoten beim Eigenkapital. In der Regel werden zwischen 30 und 50 Prozent an Eigenmitteln vom Käufer gefordert. Diese Eigenmittel müssen aufgrund der Gesetzeslage aus harten Eigenmittel bestehen und dürfen nicht aus der Verpfändung oder dem Vorbezug von Vorsorgegeldern erbracht werden. Zusätzlich zum erhöhten Eigenkapital fordern viele Kapitalgeber höhere und schnellere Amortisationszahlungen. Bis zum Rentenalter soll die Belehnung der Liegenschaft auf 50% reduziert werden.

Jährliche Kosten beim Kauf einer Ferienwohnung

Beim Kauf eines Zweitwohnsitzes gilt es die üblichen Kosten der Hypothek, wie Hypothekarzinsen oder Amortisationsbeiträge zu beachten. Zusätzlich fallen beim Kauf einer Ferienwohnung Zahlungen für die Nebenkosten beispielsweise in einen Erneuerungsfonds an. Beim Kauf von Stockwerkeigentum werden die allgemeinen Renovationskosten durch diesen Erneuerungsfonds von allen Parteien gedeckt. Dabei gilt die Faustregel, dass insgesamt jeweils rund 0.5% des Gebäudeversicherungswertes jährlich einzuzahlen sind. Neben dem Erneuerungsfond für Renovationen wird meistens ein weiterer Fond zur Deckung der gemeinschaftlichen Nebenkosten geführt. Dieser Fond umfasst Beträge für gemeinschaftliche Zwecke, wie die Bezahlung eines Hauswarts oder den Unterhalt für den Lift. Neben den gemeinschaftlichen Nebenkosten gilt es die individuellen Nebenkosten beispielsweise für eine Renovation innerhalb der eigenen vier Wände zu beachten. Insgesamt sollten für die individuellen sowie die gemeinschaftlichen Nebenkosten rund 0.3% des Kaufpreises pro Jahr einberechnet werden.

Zusätzlich zu den direkten Kosten gilt es noch die Steuern zu beachten. Wie auf das primäre Wohneigentum muss für die gekaufte Ferienwohnung ein Steuerwert als Vermögen und ein Eigenmietwert als Einkommen versteuert werden. Letzterer richtet sich nach dem Kanton in welchem sich die Liegenschaft befindet und kann dabei kantonal variieren. Im Minimum werden 60% der üblichen jährlichen Marktmiete für entsprechende Objekte einkalkuliert. Vom Eigenmietwert können die Kosten für Unterhalt und die Hypothekarzinsen abgezogen werden.

Untervermietung während dem Jahr

Möchten Sie Ihre Ferienwohnung nur in einem begrenzten Zeitraum pro Jahr nutzen, sollten Sie eine langfristige Weitervermietung während den restlichen Monaten in Betracht ziehen. Dadurch können Sie regelmässige Mieteinnahmen generieren und können dadurch Ihre jährlichen Gesamtkosten senken. Selbst bei häufiger Nutzung Ihrer Ferienwohnung kann eine zeitweilige Untervermietung sinnvoll sein. So können Sie heute beispielsweise durch die Plattform «Airbnb» Ihre Wohnung für kurze oder längere Zeitspannen einfach weitervermieten.

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