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Sparen fürs Eigenheim - Hypotheken-Ratgeber | Hypoauktion AG

Sparen – Wer früh beginnt, gewinnt

Erwerben & Finanzieren Mike Demuth
Bewertungen: 5.0

In jungen Jahren ist der Begriff des Sparens eher unpopulär. Sparen wird mit dem Gefühl eines «Verzichtens» assoziiert. Unser Gehirn ist prinzipiell nicht für das Sparen programmiert, denn es sehnt sich nach einer sofortigen Bedürfnisbefriedigung und dies ist nun mal heute und nicht morgen. Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks wie das eigene Gehirn ausgetrickst werden kann und wie am Schluss des Monats Geld zum Sparen übrigbleibt. Eine Grundsatzfrage, welche immer geklärt werden sollte, ist die Frage, für was spare ich überhaupt. Denn mit einem Ziel vor Augen lässt sich eine Aufgabe einfacher meistern. Solch ein Ziel kann beispielsweise ein eigenes Wohneigentum sein.

Tricks & Tipps zum frühen Sparen

Mit einigen simplen Methoden kann der «Schmerz» des Sparens reduziert werden. Eine sinnvolle Idee ist es, jeweils einen Teil des Einkommens direkt auf die Seite zu legen. Am einfachsten ist es einen Dauerauftrag beim Einkommenskonto mit dem Sparbetrag zu erstellen und diesen Betrag auf ein Sparkonto zu überweisen. Somit steht dieses Geld gar nie zur Verfügung und ein Gefühl des Verzichts wird nicht entstehen. Eine weitere Methode ist die Buchführung der eigenen Ausgaben. Dadurch werden einem die Augen geöffnet wofür das eigene Geld überhaupt ausgegeben wird. Somit können unnötige Ausgaben aufgedeckt werden und der Sparbetrag kann durch eine Reduktion dieser Ausgaben erhöht werden.

Zum Schluss kann noch ein Trick aus der Welt der Verhaltensökonomie angewendet werden. Es schmerzt Menschen prinzipiell mehr, wenn Sie Bargeld ausgeben als wenn Sie mittels Kreditkarte bezahlen. Diese physische Übergabe des Geldes beim Kaufprozess lässt den Verlust des hart erarbeiten Lohnes stärker erscheinen als wenn nur ein Buchwert von einer Kreditkarte abgebucht wird. Es kann sich somit lohnen möglichst viele Transaktionen mit Bargeld auszuführen. Durch diese Methoden kann der Sparbetrag erhöht werden. Als nächstes muss geklärt werden wo das ersparte Geld hinterlegt werden soll.

Sparkonto vs. Säule 3a Konto         

Ein Sparkonto kann vor allem in jungen Jahren die sinnvollste Anlageform sein. Für junge Sparer werden bis zum Eintritt ins Erwachsenalters oder bis zum Abschluss eines Studiums von vielen Banken attraktive Zinsen gewährt. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Konditionen in gewöhnliche Sparkonten umgewandelt, wobei sich die Zinsen in Richtung 0 Prozent bewegen. Einige Banken führen sogar Negativzinsen, so kann es im schlimmsten Fall dazu führen, dass Sie für Ihr Erspartes sogar bezahlen müssen.        

Um weiterhin von Zinsen zu profitieren und gleichzeitig Steuern sparen zu können, ist es eine gute Idee sich mit dem Säule 3a Konto auseinander zu setzen. Ein Säule 3a-Konto ist an die Vorsorge gebunden: Das Geld darf nur für ganz bestimmte Zwecke vor dem Rentenalter verwendet werden. Grundsätzlich gilt: Nur wer ein Eigenheim erwerben, auswandern oder eine eigene Firma gründen will, darf mehr als 5 Jahre vor der Pensionierung Geld vom Vorsorgekonto beziehen. Der grosse Vorteil der Säule 3a ist es, dass die Einzahlungen bis zu einem Maximalbetrag von CHF 6'768 vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden dürfen. Durch attraktive Zinsen auf Säule 3a Konten und den Steuerabzug kann somit doppelt profitiert werden. Zusätzlich sind sämtliche Vorsorgeguthaben von der Vermögenssteuer befreit. Ebenso werden deren Zinserträge nicht zum steuerbaren Einkommen addiert und sind somit auch steuerfrei. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der indirekte Amortisation mittels Säule 3a Kontos beim Kauf von Wohneigentum.

Sparen für das Eigenheim  

Ein grosses Sparziel kann der Kauf des eigenen Wohneigentums sein. Denn wer sein Eigenheim mittels Hypothek finanzieren möchte, merkt schnell, dass dafür ein grosser Sparbetrag nötig ist. Mindestens 20 Prozent Eigenmittel muss einbringen, wer sich ein Haus oder eine Wohnung durch eine Hypothek leisten will. Dieser Betrag muss zu mindestens 10 Prozent aus hartem Eigenkapital, wie beispielsweise Sparkonten bestehen. Der Rest kann durch die Verpfändung oder den Vorbezug von Vorsorgegeldern erbracht werden. Hier kommt die Säule 3a wieder zum Zug, da diese für die Hypothek genutzt werden darf. Es lohnt sich also frühzeitig mit Sparkonten und Vorsorgekonten für den Traum vom Eigenheim zu sparen. Mehr Eigenmittel verschaffen Ihnen Spielraum bei der Wahl der Immobilie und der finanzierenden Bank und ermöglichen Ihnen dank der besseren Bonität womöglich tiefere Hypothekarzinsen. Es kann sich lohnen, von Zeit zu Zeit einen Hypothekenrechner zu konsultieren, um ein Feedback zu den benötigten Eigenmitteln für Ihre Wunschimmobilie zu erhalten. Frühes Sparen ist definitiv empfehlenswert; in diesem Sinne gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Erfahren Sie mehr!

Sie wollen mehr zum Thema Sparen für das Eigenheim erfahren oder interessieren sich generell für Fragen zum Thema Wohneigentum? Warten Sie nicht und kontaktieren Sie uns. Das Beraterteam von Hypoauktion steht Ihnen in sämtlichen Bereichen rund um das Thema Liegenschaftsfinanzierung zur Verfügung.

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