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Hypothekenlexikon

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Zinsrechner

Zinsen sind in der heutigen Finanzwelt zu einem unverzichtbaren Finanzinstrument geworden. Grundsätzlich werden Zinsen bei einer befristeten Überlassung von Kapital als Entgelt verlangt. Dies kann beispielsweise bei der Aufnahme einer Hypothek sein oder bei der Aufnahme eines Kredits für ein neues Auto. Selbst wer keine Kreditgeschäfte tätigt, kommt zumindest durch die Nutzung eines Bankkontos in Kontakt mit Zinsen. Um sich ein Bild zu verschaffen, wie viel Zinsen zu bezahlen sind oder um einen ratingbasierten Zins zu berechnen, können sogenannte Zinsrechner zur Berechnung genutzt werden. Nachfolgend wird erläutert wie ein Zinsrechner im Generellen funktioniert sowie mit dem Hypothekenrechner ein weiteres nützliches Tool vorgestellt.

Ratings durch Zinsrechner

Mit einem Zinsrechner können verschiedene Werte online ohne Taschenrechner berechnet werden. Die klassische Methode ist die Berechnung des jährlich zu bezahlenden Zinses. Dabei werden die Höhe des Kredits, der verzinst wird, und der vorgegebene Zinssatz zur Kalkulation benötigt. Zusätzlich muss angegeben werden, welche Zinsberechnungsmethode angewendet wird. Grundsätzlich sind zwei Methoden auf dem Zinsmarkt anzutreffen. Bei der kaufmännischen Zinsmethode werden 360 Zinstage für ein Kalenderjahr festgelegt. Bei der Eurozinsmethode werden die Zinstage kalendergenau bestimmt, womit es pro Kalenderjahr 365 oder 366 Zinstage gibt. Die Wahl der Zinsmethode kann zu unterschiedlichen Resultaten führen und es ist somit wichtig, dies im Voraus abzuklären.

Eine weitere Möglichkeit einen Zinsrechner zu nutzen ist die Berechnung von Zinssätzen durch sogenannte Ratingklassen. Dabei wird beispielsweise das Einkommen einer Person betrachtet, sowie die Bonität geprüft und dadurch ein Rating erstellt. Dieses Rating kann zum Beispiel in verschiedene Stufen von A-F eingeteilt werden, wobei A das höchste Rating ist. Verfügt eine Person über eine hohe Bonität und Kreditwürdigkeit erhält sie das Rating A und somit die günstigsten Zinskonditionen.

Eine Art des Ratings wird auch bei der Berechnung der Tragbarkeit und der Belehnung bei einer Hypothek angewendet. Für diese Kalkulation eignet sich das Tool des Hypothekenrechners, welches nachfolgend erläutert wird.

Der Hypothekenrechner

Der Hypothekenrechner klärt durch die Eingabe gewisser Koordinaten wie dem Kaufpreis der Immobilie, der verfügbaren Eigenmittel und des persönlichen Einkommens, ob eine Finanzierung durch eine Hypothek möglich ist. Es erfolgt somit eine Art Rating, welches die Möglichkeit einer Hypothek bejaht oder verneint. Durch die Nutzung des Hypothekenrechners können Sie abklären ob Ihre Wunschimmobilie mittels Hypothek finanzierbar ist und ob Sie die langfristigen Kosten wie Zinsen und Renovationen stemmen können. Bei der Berechnung werden Basiswerte für Zinsen und Renovationen genommen. Die Zinsen werden absichtlich höher eingestuft als der aktuelle Marktzins damit die Hypothek auch bei steigenden Zinsen tragbar ist.

Die Belehnung

Mit der Berechnung der Belehnung kalkuliert der Hypothekenrechner ob eine Finanzierung mittels Hypothek möglich ist. Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei die Höhe des Kaufpreises der Immobilie sowie der Bestand an Eigenmitteln zur Finanzierung. Grundsätzlich fordern alle Hypothekaranbieter mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenmittel. Somit ist eine Belehnung bis 80 Prozent im Rahmen des Möglichen. Der Hypothekenrechner beurteilt eine Belehnung bis 66 Prozent als sehr gut und zwischen 67 und 80 Prozent als ausreichend. Diese Aufteilung in verschiedene Ratings ist darin begründet, dass Banken in der Regel ab einer Belehnung über 66 Prozent eine Aufteilung der Hypothek in ein 1. und eine 2. Hypothek durchführen um ihr Risiko zu minimieren. Der Zinssatz der 2. Hypothek ist je nach Institut höher angesetzt als derjenige der 1. Hypothek, da das Kreditausfallrisiko entsprechend grösser ist. Darüber hinaus muss die 2. Hypothek innert 15 Jahren und in jedem Fall bis zum Rentenalter amortisiert werden.

Die Tragbarkeit

Mit der Tragbarkeit berechnet der Hypothekenrechner die Höhe der jährlich anfallenden Kosten durch die Immobilie und deren Finanzierung. Es wird somit beurteilt, ob die Kosten langfristig tragbar sind. Zur Berechnung wird das jährliche Einkommen den anfallenden Kosten gegenüber gestellt. Die jährlichen Kosten beinhalten dabei die jährlichen Hypothekarzinsen, die jährlichen Neben- und Unterhaltskosten und die Amortisationszahlungen bei einer allfälligen 2. Hypothek. Die Kosten werden dabei mit Pauschalwerten angegeben. So sind die jährlichen Zinsen mit einem kalkulatorischen Wert von 5% festgelegt, um auch bei steigenden Zinsen die Tragbarkeit zu gewährleisten. Unterhalts- und Nebenkosten werden mit einem jährlichen Pauschalwert von 1% des Kaufpreises der Liegenschaft einberechnet.

Aus dieser Kalkulation resultiert die Höhe der Tragbarkeit, welche nicht mehr als 33 Prozent und demnach nicht höher als ein Drittel des jährlichen Einkommens ausfallen sollte, damit eine Finanzierung möglich ist. Ermittelt der Rechner eine höhere Tragbarkeit, gewähren die meisten Institutionen keine Hypothek. Ehepaare, welche gemeinsam eine Immobilie erwerben möchten, können für die Tragbarkeitsrechnung das gesamtheitliche Einkommen anrechnen lassen.

Nutzen Sie jetzt den Hypothekenrechner um frühzeitig einen finanziellen Rahmen für Ihre Wunschimmobilie festlegen zu können und um eine langfristige Planung der Kosten zu ermöglichen!

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